Diabelli Projekt 2005


Im Jahre 1821 forderte der Komponist und Musikverleger Antonio Diabelli die Komponisten von Wien und Umgebung auf, eine Variation über ein von ihm gegebenes Thema zu verfassen. Er erhielt 50 Einsendungen. Darunter befanden sich u.A. W.A. Mozart Junior, der 12-jährige F. Liszt und Franz Schubert und natürlich jede Menge heute vergessener Komponisten.

Nur einer, nämlich L.v. Beethoven hatte zunächst keine Lust auf dieses Thema, besann sich dann aber doch und verfasste eines seiner bedeutendsten Werke: 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli.
Aber damit noch nicht genug. Im Diabelli-Jahr 1981 bat der ORF noch einmal österreichische Komponisten um eine Variation über dieses Thema und es fanden sich immerhin 17 Einsendungen.

Die Abteilung für Tasteninstrumente hat nun in einer Art Marathon diese Werke mit ca. 50 Studierenden aufgeführt.
Das Opus von L.v. Beethoven allerdings spielte ein von uns eingeladener „Stargast“, nämlich Rudolf Buchbinder.